Konsolidierte Bestellung im Lagerprozess
Die übergeordnete Bestellung durchläuft den normalen Lagerprozess, wird aber anders als eine gewöhnliche Bestellung erstellt. Einige Automatisierungen werden absichtlich nicht ausgelöst.
Schritt für Schritt
Bevor du regelmäßig konsolidierst: Hurt für Warteschlangen zulassen
- Öffne Einstellungen → Lager und das Register Warteschlangen – allgemeine Einstellungen.
- Suche das Feld Bestellstatus in Warteschlangen mit der Beschreibung „Nur Bestellungen mit diesen Status können in WMS-Warteschlangen aufgenommen werden. Ist nichts ausgewählt, wird alles blockiert.“
- Prüfe, ob
Hurtzu den ausgewählten Status gehört. Falls nicht, füge ihn hinzu. - Andernfalls gelangt die übergeordnete Bestellung nicht in die Warteschlange. Die Quellbestellungen sind bereits aus dem Ablauf ausgeschieden, da sie zum Status
Skonsolidowanegewechselt sind.
Die übergeordnete Bestellung im Lager finden
- Die Shop-Bestellnummer einer übergeordneten Bestellung hat immer das Format
CONS-<Nummer der ersten Quellbestellung>. Daran erkennst du sie am schnellsten. - In Bestellungen → Großhandel erkennst du sie am blauen Ebenensymbol und dem Tooltip Konsolidiert.
- Die externe Nummer ist leer. Die übergeordnete Bestellung entspricht keiner einzelnen Marketplace-Bestellung.
- Prüfe auf der normalen Bestellliste (Bestellungen → Bestellungen) über den Filter WMS, in welcher Phase der Ausführung sie sich befindet: Zur Ausführung, In Bearbeitung, Sortierung, Verpackung, Verpackt, Zu prüfen, Zugestellt, Retoure. Der Wert Nicht in WMS bedeutet, dass sie in keine Warteschlange aufgenommen wurde. Gehe dann zurück zu Schritt 1.
Die Bestellung durch den Ausführungsprozess führen
- Die übergeordnete Bestellung behält den Status
Hurtund durchläuft den normalen Lagerprozess: Warteschlange → Kommissionierung → Sortierung → Verpackung (Vier Fulfillment-Phasen). - Das ausführende Lager wird für jede Position aus den Quellbestellungen übernommen. War es bei den Quellbestellungen richtig festgelegt, ist es auch bei der übergeordneten Bestellung vorhanden. Andernfalls wird dasselbe Problem übernommen.
- Wenn du bei der Konsolidierung einen Versanddienstleister angegeben hast, existiert bereits eine Sendung – zunächst ein leeres Paket ohne Produkte. Das ist normal. Die Produkte werden erst beim Verpacken hinzugefügt (Vor dem Packstart – vier Voraussetzungen).
- Erstelle das Etikett über das Menü
⋮der Zeile in der Großhandelsliste: Wähle Etikett: <Name der Versandintegration> und klicke im Fenster Sendung erstellen auf Etikett erstellen. Bei Erfolg erscheint Sendung erfolgreich erstellt. - Sobald das Paket eine Sendungsnummer hat, lässt sich die Konsolidierung nicht mehr rückgängig machen. Das Fenster meldet Konsolidierung kann nicht rückgängig gemacht werden mit dem Grund „Sendungsnummern vorhanden“ (Konsolidierung rückgängig machen).
Warte weder auf eine Kundenbestätigung noch auf Dokumente für das ERP. Sie werden für die übergeordnete Bestellung absichtlich nicht versendet; das ist bereits bei den Quellbestellungen geschehen.
Bei der Konsolidierung ändert sich der Bestand nicht
Die Konsolidierung findet nur auf Ebene der Bestellungen statt. Es wird keine Ware reserviert, umgelagert oder aus dem Bestand entnommen.
Die Ware wird erst bewegt, wenn die übergeordnete Bestellung den normalen Lagerprozess durchläuft: Warteschlange → Kommissionierung → Sortierung → Verpackung (Vier Fulfillment-Phasen).
Die übergeordnete Bestellung muss in eine Warteschlange aufgenommen werden
Die übergeordnete Bestellung behält den Status Hurt. Sie gelangt nur dann in eine Lagerwarteschlange, wenn Hurt zu den für die Warteschlange zugelassenen Status in den Lagereinstellungen gehört.
IstHurtnicht zugelassen, gelangt die übergeordnete Bestellung nie in die Kommissionierung. Die Quellbestellungen sind bereits ausgeschieden, weil sie zum StatusSkonsolidowanegewechselt sind.
Das ist der häufigste Grund für „Wir haben konsolidiert und jetzt ist alles verschwunden“. Prüfe die Warteschlangeneinstellungen, bevor du regelmäßig konsolidierst (Warum eine Bestellung nicht in die Warteschlange gelangt).
Einige Automatisierungen werden absichtlich übersprungen
Die übergeordnete Bestellung ist als Kopie gekennzeichnet. Deshalb löst sie kein Ereignis für eine neue Bestellung aus. Es werden keine Dokumente an das ERP gesendet, keine Kundenbestätigungen verschickt und keine Workflows gestartet, die auf eine neu angelegte Bestellung reagieren (Ereignisse – wodurch eine Regel startet).
Das ist beabsichtigt: Benachrichtigungen und Dokumente wurden bereits für die Quellbestellungen verschickt. Ein zweiter Versand wäre ein Fehler.
Auch die Sendungsnummer wird nicht an einen einzelnen Kanal übermittelt, denn die übergeordnete Bestellung entspricht keiner einzelnen Marketplace-Bestellung.
Was die übergeordnete Bestellung nicht durchläuft
Sie wird vereinfacht angelegt und überspringt einige Schritte einer normalen Bestellung:
- Der Ausführungsweg wird nicht neu berechnet. Das ausführende Lager wird aus den Quellpositionen übernommen.
- Versanddienstleister werden nicht über Zuordnungen ausgewählt. Den Dienstleister musst du beim Erstellen des Etiketts angeben.
In der Praxis heißt das: Haben die Quellpositionen ein korrektes Lager, hat es auch die übergeordnete Bestellung. Andernfalls übernimmt sie dasselbe Problem.
Die Sendung wird zunächst als leeres Paket angelegt
Du kannst die Sendung direkt beim Konsolidieren erstellen. Dann entsteht ein leeres Paket ohne zugeordnete Produkte. Erst beim Verpacken kommen die Produkte hinein (Vor dem Packstart – vier Voraussetzungen).
Ein leeres Paket bei einer frisch konsolidierten Bestellung ist normal und kein Fehler.
Etikett
Das Etikett für eine übergeordnete Bestellung erstellst du über das Zeilenmenü in der Großhandelsliste, nachdem du den Versanddienstleister ausgewählt hast. Sobald du ein Etikett erstellst, lässt sich die Konsolidierung nicht mehr rückgängig machen (Konsolidierung rückgängig machen).
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